Samstag, 19. April 2014

Deo-Creme

Heute möchte ich euch meine selbstgemachte Deo-Creme vorstellen.
Kennengelernt habe ich das Rezept bei Ines Scheiblhofer im Kräuterwerk (www.kraeuterwerk.at) und bin seit dem regelrecht verliebt in diese Creme.
Die Anwendung ist sehr simpel. Man feuchtet die Achseln ein wenig an und schmiert sie dann mit der Creme ein.
Für das Anfeuchten verwende ich den selbstgemachten Deo-Spray aus Salbei- dann hat der Schweiß keine Chance mehr!

Die Zutaten findet man fast ausschließlich in seinen Küchenregalen:
Sheabutter
Mandelöl
Kokosöl
Stärke
Speisesoda





Das Kokosöl wirkt dabei desinfizierend und antibakteriell und besticht mit seinem wunderbaren Geruch.
Die Stärke soll dieselbe Wirkung wie das Aluminium haben- es verstopft die Poren und verhindert ein weiteres Schwitzen- mit dem großen Vorteil, dass es vom Körper abgebaut werden kann und nicht wie das Aluminium so viele Nebenwirkungen zeigt.
Natron ist eine basisches Substanz und kann somit den sauren Schweiß neutralisieren.

Zuerst werden Sheabutter, Mandelöl und Kokosöl kräftig mit den Mixer vermengt.
Absolut sinnvoll ist es natürlich, dass die Zutaten alle Zimmertemperatur haben- damit das mixen auch leichter geht.
Danach mengt man langsam die pulvrigen Zutaten dazu, bis man eine cremige schöne Konsistenz erhält.
Wenn man möchte kann man die Creme dann noch mit ätherischen Ölen beduften. Aber man kann es auch so lassen, denn das Kokosöl duftet ja schon so herrlich!
Probiert es aus! Ihr werdet nichts mehr anderes verwenden wollen!

Freitag, 14. März 2014

Baby-Windelbalsam

Auch die kleinsten unter uns brauchen Pflege für die Haut- und um den Babypopo kümmere ich mich heute!
Ich hab mich an ein Rezept von Heike Käser gehalten.

Drinnen sind lauter Inhaltsstoffe, die für die zarte empflindliche Babyhaut besonders gut verträglich sind:
Mandelöl
Lanolin
Bienenwachs
Sheabutter
und Zinkoxyd (wegen seiner antiseptischen Wirkung)
Zuerst wird Mandelöl, Lanolin und Bienenwachs gemeinsam im Wasserbad geschmolzen.
 Danach lässt man die Sheabutter in der Restwärme sanft darin schmelzen.










Zum Schluss kommt das Zinkoxyd dazu und fertig ist die Wohltat für den Babypopo!

Samstag, 22. Februar 2014

Abschminkcreme

Heute mache ich eine Abschminkcreme- um das Gesicht schonend vom Makeup zu entfernen.
Folgende Zutaten werde ich dafür verwenden:
Bienenwachs
Kakaobutter
Mandelöl
Ringelblumenöl
Sheabutter
Holunderblütenhydrolat
Ringelblumen-Tinktur zur Konservierung
Die Herstellung geht einfach und schnell.
Alle Zutaten der Ölphase gemeinsam erwärmen, außer die Sheabutter, die erst danach dazugegeben wird und sich in der Restwärme auflöst.
Und das Holunderblütenhydrolat wird natürlich auch erwärmt.
Dann wird beides zusammengemischt und daraus eine herrliche Creme gemixt.
Und hier das Resultat- eine wunderschöne Abschminkcreme, die sich herrlich auf der Haut anfühlt!

Freitag, 7. Februar 2014

meine erste Zahnpasta

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Ziel gesetzt: ich möchte alle Körperpflegeprodukte selbst machen und nichts mehr kaufen müssen.
Ich bin meinem Ziel schon seeeehr nahe!

Die Schauergeschichten über Stoffe, die sich in unseren Kosmetikprodukten befinden, und die so ganz und gar nicht gut sind für unsere Haut, unseren Körper, häufen sich immer mehr.
Aluminium in Deos erhöht die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken,
hormonell wirksame Inhaltstoffe befinden sich in erschreckend vielen Kosmetikprodukten,
Flurid in der Zahnpasta- hat die Industrie hier einfach eine lukrative Möglichkeit gefunden ihren Sondermüll zu entsorgen?

Eine Hürde die ich bei dieser Umstellung nehmen muss, ist die Zahnpasta.
Lange habe ich gezögert, aber heute wollte ich es einfach ausprobieren. Also habe ich mich über das Abenteuer "selbstgemachte Zahnpasta" getraut.
Und ich bin über das Ergebnis wirklich mehr als positiv überrascht.

Ich bin dabei nach einem Rezept von Walheide Tisch (Alpenkosmetik- Naturschönheit Rezepte) vorgegangen.
Nachdem mein Vorhaben etwas kurzfristig zustande kam, musste ich bei einigen Zutaten improvisieren.
So habe ich auf Schüßler Salze ganz verzichten müssen und anstelle von Blutwurztinktur habe ich kurzerhand zur Lavendeltintur gegriffen.

 Ich benötige für die Herstellung der Zahnpasta relativ wenig Zutaten:
weiße Heilerde
Salbeihydrolat
Teebaumöl
Zitronenöl
Lavendelöl
Lavendeltinktur

Salbei ist dabei gut fürs Zahnfleisch durch seine entzündungshemmende Wirkung, er wird oft für Mundwasser verwendet und dient der Desinfektion,
Zitronenöl hilft gegen Zahnfleischbluten,
Lavendel ist ebenfalls desinfizierend
und Teebaumöl ist entzündunghemmend und infektionshemmend.

Die weiße Heilerde vermische ich mit soviel Salbeihydrolat, dass eine schöne Masse entsteht.
Ich habe leider ein bißchen zu viel Hydrolat erwischt, deshalb ist die Zahnpasta nicht so fest wie ich es mir vorgestellt habe.
Aber sie hat trotzdem eine schöne Konsistenz.
Jetzt füge ich einfach die restlichen Zutaten hinzu und fertig!
Und ich war wirklich überrascht über das Resultat. Das erste Mal Zähneputzen hat mich überzeugt.
Man muss sich erst mal daran gewöhnen, dass diese Zahnpasta nicht schäumt, aber der Geschmack ist herrlich und die Zähne fühlen sich nach dem Putzen wirklich gut an!
Versuch geglückt!!!!!!


Montag, 3. Februar 2014

Entspannungs-Stunde: Ferien vom Alltagsstress


Vor einigen Jahren- im Zuge meines Psychologiestudiums- lernte ich das Entspannungsverfahren der progressive Muskelentspannung nach Jacobson kennen.
Nun, während meiner Ausbildung zum dipl. Kräuterpädagogen beschäftigte ich mich mit den Behandlungsmethoden mit Körperkerzen.

Bei der progressiven Muskelentspannung gelangt man durch bewußtes An- und Entspannen abwechselnder Muskelgruppen zu einer tiefen Entspannung.

Köperkerzen unterstützen mit ihrer Wärme die Entspannung.
Sie wirken revitalisierend und entspannend, fördern die Durchblutung und lösen Blockaden.
In die Behandlung werden auch verschiedene Kräuter einbezogen, deren ätherische Öle die Wirkung erhöhen.

Nun verbinde ich eine anerkannte Entspannungstechnik mit der alternativen Methode Blockaden zu lösen.
Die Verbindung dieser beiden Methoden führt auf eine angenehme, erholsame Reise- eine Atempause vom Alltagsstress.

Sonntag, 19. Januar 2014

grüner Smoothie

 Es ist zwar eigentlich gerade Winter, aber nachdem ich in meinen Garten rausgeschaut habe und die vielen blühenden Blumen gesehen habe, habe ich mich entschlossen, etwas frisches grünes in meinenSmoothie zu mixen.
Gänseblümchen und Vogelmiere finde ich reichlich in meinem Garten.
Gänseblümchen sind reich an Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamin A un C, sie enthalten Gerbstoffe, Saponine, Bitterstoffe und Schleimstoffe.
Und auch die Vogelmiere enthält viel Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen, sowie Schleimstoffe, Saponine und Flavonoide.

Gemischt mit Apfelsaft, Chiasamen, Banane und ein paar getrocknete Kohlblätter wird daraus ein herrlicher grüner Smoothie!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Nase-frei-Salbe

Die Schnupfenzeit hat schon längst begonnen.
 Und ich habe bei Ines Scheiblhofer im Kräuterwerk (http://www.kraeuterwerk.at/) bei einigen wirklich tollen Workshops viele richtig gute Rezepte kennengelernt.
Eines davon habe ich gleich ausprobiert!


 Ich habe zunächst mit Engelwurz-Wurzeln eine Tinktur und einen Ölauszug angesetzt.
Engelwurz wird magenstärkende und auswurffördernde Wirkung nachgesagt- also perfekt für die verschnupfte Nase.







Mit dem Ölauszug mache ich gemeinsam mit Bienenwachs und ein paar Tropfen ätherisches Johanniskrautöl eine Salbe.
Jetzt bin ich bereit für die Schnupfenzeit und kann meiner Nase dann gleich was gutes tun!